Review: Warmduscher – Whale City

Die Zeit der Experimente ist vorbei: Auf ihrem zweiten Album gehen die Engländer bedeutend geradliniger zu Werke.

Auf ihrem zweiten Werk laden uns Warmduscher nach „Whale City“ (TheLeafLabel) ein. Hier erwartet uns Glitzer und Schmutz. Wir werden ordentlich durchgeschüttelt, aber auch zu einem ruhigen Tanz aufgefordert.

War das Debüt der Engländer, „Khaki Tears“, noch sehr experimentell und zerfahren, so liefern sie nun relativ geradlinige Songs ab. Musikalisch orientieren sie sich am fuzzy Garage Rock, der gerne sehr schräg vorgetragen wird.

Die Band besteht aus den Insecure Men-Männern Ben Romans-Hopcraft und Saul Adamczewski. Dazu kommt der ehemalige Fat White Family-Drummer Jack Everett sowie der DJ und Produzent Quinn Whalley. Für das Alleinstellungsmerkmal sorgt Sänger/Sprecher Craig Louis Higgins Jr., der bellt, schreit, keift und oft sehr verzweifelt wirkt.

„Standing On The Corner“ ist crazy Funk, „Big Wilma“ ein fett hingerotzter Punk-Track. „1000 Whispers“ driftet dahin, bis Higgins Jr hysterisch wird.

Chaos regiert auf „The Sweet Smell of Florida“. Mit „I Got Friends“ und dem Titeltrack gibt es zwei mitreißende Hits. Der Abschlusstrack „Summertime Tears“ begibt sich in Weird-Tropical-Gefilde, in denen sonst die Insecure Men wildern.

Fazit: Super schräg und geil.

8

Fazit

8.0/10
It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr