Review: Warish – Next To Pay

Die Heavy-Psych-Punks aus Kalifornien haben sich mal die Sache mit dem Grunge angesehen.

Weiterentwicklung für Warish: Auf dem 2019er Debüt „Down In Flames“ ging es noch hauptsächlich schnell, heavy und punkig zur Sache. Das ändert sich nun mit „Next To Pay“ (RidingEasy).

Das Line-Up um Sänger/Gitarrist Riley Hawk hat sich geändert. Neuer Bassist, neuer Drummer. Damit auch ein neuer Stil. War man zuvor die punkige Version von Black Sabbath, ist man nun die metallige Ausgabe von Nirvana. Wobei der Punk auch hier mächtig ist.

Durch viele Songs prügeln sich die Kalifornier durch. Sie entfesseln Groove-Monster („Woven“), zeigen sich wuchtig und räudig („S.H.M. (Second Hand Misery)“). Doch da ist eine neue Luftigkeit, eine gewisse Zugänglichkeit. Dazu kommt, das man sich mehr Raum nimmt, auch mal über vier Minuten bei einer Nummer verweilt.

Trotz dem räudigen Gesang gestalten sich etwa „Another No One“ und „Seeing Red“ recht offen. Und eben flanellig. Nirvana lauert wirklich überall. Ist aber auch nicht die schlechteste Referenz. Dicke Heavy-Riffs gibt es obendrauf.

Fazit: Seventies treffen Nineties.

Warish - Next To Pay

7.5

7.5/10
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