Review: Wand – Perfume

Die Garage Rock-Band aus Los Angeles präsentiert eine neue EP. Diese ist ein Quasi-Best-of.

Aus dem dreckigen Garage Rock machte Wand auf dem 2017er „Plum“ wundervollen Sixties Psych, nicht ohne die Kanten zu verlieren. Die Band aus Los Angeles erweiterte ihr Repertoire, bot epische Songs ebenso an wie fantastische Folk-Skizzen.

Bandleader Cory Hanson schießt nun kurze Zeit nach dem „Plum“-Release eine neue EP nach, die eine Werkschau darstellt. „Perfume“ (Drag City) vereint frühere Aufnahmen mit dem aktuellen Sound. Damit unterstreicht Wand, wie großartig ihr Zusammenspiel und Songwriting aktuell funktioniert.

Auf dem Titeltrack gibt es etwa den atemlosen Garage Rock aus der Anfangszeit. Dieser fadet langsam aus. Es erfolgt der Neustart und ein fetter Jam beginnt. „Town Meeting“ ist experimentell und schräg, der Pop-Appeal schimmert aber durch.

„Train Whistle“ ist ebenso vertrackt und noisy, dazu noch schmutzig verrauscht. Die restlichen Tracks widmen sich aber dem wundervollen Sixties Psych. „The Gift“ ist sehr entspannt, „Pure Romance“ melodisch und mitreißend. Und die Schlussnummer „I Will Keep You Up“ gerät einfach nur wunderschön.

Fazit: Atemberaubend.

8.2

Fazit

8.2/10