Review: Walrus – Cool to Who

Zum Dahinschmelzen, was die Kanadier da auf ihrem zweiten Album zaubern.

2017 verzauberten uns Walrus mit ihrem Debütalbum „Family Hangover“. Enthalten war Indie Rock mit Hang zum Sixties Psych. Wundervolle Melodien gab es, der Hang zum Pathos und die damit verbundene Liebe zum Brit Pop schimmerte durch.

Für den Nachfolger ging man Aufnehmen, war zur Überraschung aller aber bereits nach einem Wochenende fertig. Spielfreude offenbar, die man auf „Cool to Who“ (Outside Music) deutlich heraushört.

Die Songs bleiben beim Grundrezept, sind aber ausgefeilter und abwechslungsreicher. Es ist lockerer, angenehm zu konsumierender Rock, der um versponnene Momente nicht gerade arm ist.

Der einleitende Song „Breathe“ ist etwa sehr zurückhaltend und größtenteils akustisch. Eine sanfte Nummer, wären da nicht die verfremdeten Vocals. Oder „Played Out“, das mit dickem Fuzz startet, dann aber eine ruhige Stimmung verbreitet. Ein muskulöser Rocker? Nicht hier.

Surfige Versatzstücke tauchen auf „Half Smoke“ auf, sie fließen in den eingängigen Indie schön ein. Dann wird die Klangfarbe gewechselt, Sehnsucht macht sich breit.

Toll sind das einnehmende „Mr. Insecure“ und das wundervolle „Out for a While“. Aber eigentlich sind alle Songs super.

Fazit: Wundervoll!

8.6

8.6/10
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