Review: Vypers – Champion 100

Die Psych-Band aus Toronto veröffentlicht eine neue EP mit vier ganz starken Fuzz-Punk-Tracks.

Unter ihren Einflüssen befinden sich die üblichen Verdächtigen: Oh Sees und Ty Segall. Nach einer Mischung aus diesen beiden Bands klingt auch die neue EP der Vypers. „Champion 100“ (Fishburn Records) beinhaltet vier neue Tracks der Band aus Toronto. Und: Sie sind allesamt fantastisch.

Der Sprung von ihrer letzten EP zur aktuellen Veröffentlichung ist dabei riesig. „Defecto Jet“ aus dem Jahre 2016 klang noch etwas rauschig und ausgegoren. Das hat sich jetzt in allen Belangen verbessert.

Garage Punk mit Fuzz-Gitarre ist der gemeinsame Boden aller Songs. Davon ausgehend bewegt man sich mal mehr in Richtung Psych, nähert sich dann wieder Sixties Rock an. Die Riffs sind fett, die Stimmung euphorisch.

„Mr Girl“ prescht mit vollem Tempo und mitreißendem Fuzz Punk los. Danach geht es etwas entschleunigter mit dem psychigen „Made of Stone“ weiter. Immer wieder jault die Gitarre auf.

„Deepsave“ hat etwas vom Desert Psych von L.A. Witch und kommt mystisch daher. Zum Abschluss gibt sich „Reaper“ etwas poppiger und mehr im Sixties Psych verankert, bleibt aber dennoch garagig.

Fazit: Großartige EP, ein Longplayer wäre auch mal schön.

8.8

Fazit

8.8/10