Review: VUELVETELOCA – Contra

Die Psych-Rocker aus Chile verpassen sich einen frischen Sound.

Das 2017er „Sonora“ zeigte VUELVETELOCA, wie sie souverän mit sattem Psych Rock hantierten, ihn doomig, dann vertrippt anlegten. Ein tolles Album, das aber nach Veränderung schrie. So gingen die Chilenen mit der Mission ins Studio, den Nachfolger anders klingen zu lassen.

Das ist gelungen. „Contra„, das insgesamt siebte Album der Band, legt einen sehr viel flächigeren Sound an. Groovende Spitzen sind weiterhin möglich, nur treten sie in den Hintergrund. Es ist ein atmosphärisches Werk, das sich eher spaceigen Tönen verschreibt.

„Un millón de años“ eröffnet krautig, hebt dann ab, gönnt sich am Ende noch einen Jam. Klingt frisch, wenn auch schon oft gehört. Auch „El Desierto“ ist eher luftiger, während „Calor“ harte Passagen einwebt. Die ruhigen Momente dominieren weiterhin.

Erst „Ciudades Subterráneas“ lässt es düsterer werden. Metal-Gitarren sägen dazwischen. Doch schon „La sangre del oro“ ist wieder offener, Wah-Laute aus dem All dringen herein. „Puentes etéreos“ setzt zum Abschied mehr auf groovende Momente.

Fazit: Solider Space Rock, der einen Schritt weitergeht.

7.4

7.4/10
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