Review: Volage – Sittin‘ Sideways

Die Band aus Frankreich lässt die Fuzz-Gitarre auf ihrem zweiten Album weitestgehend im Schrank.

Moment, das ist doch Ty Segall. Die Nummer ist aber neu, oder? Nachgeguckt, ach, das sind Volage mit „Permanent Feeling“. Die haben 2014 das wunderschöne „Heart Healing“ veröffentlicht und darauf tollen Garage Rock gespielt.

Jetzt haben sie ein neues Album, „Sittin‘ Sideways“ (Howlin‘ Banana Records / Modulor) heißt es. Aber schon die zweite Nummer, der Titeltrack, bricht mit dem Segall-Weg und bietet nach besinnlichem Auftakt eher beschwingt zarten Sixties Psych.

Die Franzosen heften sich mit ihrem zweiten Album eher an ihre 2016er EP „Coffee Dreamer“ an. Schon da war der Sound luftiger und etwas ruhiger. Auch auf „Sittin‘ Sideways“ überwiegen die langsamen Passagen. Garage-Rock-Kracher gibt es nur selten.

„Whispers“ wäre da noch zu nennen. Das war es aber auch schon. „Spleen“ ist langsam walzend, „Fever“ gut gelaunt. „Handkerchief Waver“ wagt den Schritt in Richtung Folk und „Never Heal“ lässt die Platte beschwingt ausklingen.

Volage begeben sich damit näher an das Indie Rock/Psych Folk-Publikum. Öffnung zum Mainstream könnte man sagen oder: Raus aus der totalen Nische.

Fazit: Schönes, gut gearbeitetes Album, das man gerne immer wieder auflegt.

 

7.4

Fazit

7.4/10
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