Review: Vintage Crop – Serve To Serve Again

Ein Kind der Garage Rock-Szene von Geelong wird erwachsen, verliert aber nicht seinen eigenwilligen Humor.

Seit dem 2017er Debüt von Vintage Crop hat sich der Sound stetig weiterentwickelt. Vom Garage Punk auf „TV Organs“ landete man beim Post Punk auf der letztjährigen „Company Man“-EP. Die neue Platte verwebt nun alles bisher Dagewesene miteinander. Und das kunstvoll.

Serve To Serve Again“ (ANTI FADE / Upset The Rhythm) ist ein unheimlich starke Platte. Der Groove ist da, wird vom energischen Punk abgelöst und mündet im cool schlingernden Garage Rock. Dazu gibt es die bekannt wunderlichen Texte.

Auf dem großartigen „The Ladder“ heißt es etwa: „Our family is at the top of the ladder / everyone below us the opinions don’t matter“. Auf dem sechseinhalb Minuten langen „Streetview“ wird die Nachbarschaft beschrieben. Man würde ja gerne daheim bleiben, aber der Druck ist zu stark. Dazu gibt es Repetitives und einen tollen Jam.

Die Australier bringen jeden Song auf den Punkt. Egal, ob es der einminütige Kracher „No Praise“ oder der locker dahintreibende Titeltrack ist.

„Life & Times“ ist fantastischer Garage Rock, „Jack’s Casino“ gerät halsbrecherisch. Wunderbar schleicht „Tension“ dahin. Mitgröhlen dürfen wir mit „Just My Luck“.

Fazit: Hervorragende und eigenständige Punk-Platte.

9.1

9.1/10
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