Review: Vinnum Sabbathi – Of Dimensions And Theories

Die Menschheit erobert das All. Begleitet wird sie von dramatischem Instrumental Stoner Doom.

Cegvera beschrieben mit „The Sixth Glare“ den Untergang der Erde. Nun nehmen Vinnum Sabbathi mit „Of Dimensions & Theories“ (Stolen Body) den Ball auf und erzählen die Fortsetzung.

Es ist 2061 und die Menschheit hat sich einer interplanetaren Macht aufgeschwungen. Vier Kosmonauten machen sich auf, verlorene Daten ihres Kollegen Fritz zu retten. Diese sollen die erwünschten Erkenntnisse bringen.

Vinnum Sabbathi sind eng mit dem Weltraumthema verbunden, lieferten mit dem „Hex“-Zyklus und dem 2017er „Gravity Works“ beeindruckende Abhandlungen ab. Sprachfetzen werden dabei in Stoner Doom gebettet. Endlose Tracks entstehen, um endlose Räume zu beschreiben.

„Of Dimensions & Theories“ ist sicherlich ihr bisher stärkstes Werk. Wieder arbeiten sich die Mexikaner instrumental und mit eingestreuten Funksprüchen sowie Erzählungen voran. Die Dramatik ist dabei greifbar und die Bilder im Kopf sind exakt.

„In Search of M-Theory“ startet gemächlich, zieht dann an und wird proggig. „Quantum Determinism“ setzt auf gut ausgeführte Stimmungswechsel. Wir schöpfen Hoffnung, werden dann ängstlich, sind aber dennoch bereit für unsere Mission.

Nach den Übergangen „An Appraisal“ und „Beyond Perturbative States“ geht es mit „A Superstring Revolution I & II“ noch einmal 18 Minuten lang in die Vollen. Hier dominiert die Wucht.

Wer danach noch Fragen hat: Der Vinyl-Version liegt eine Anleitung mit allen Sprachaufzeichnungen bei. Damit kann nichts mehr schief gehen.

Fazit: Ein Space-Trip ins Ungewisse.

8.7

8.7/10
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