Review: Veik – Surrounding Structures

Zu Architektur tanzen? Geht jetzt.

Brutalistische Architektur diente dem Trio von Veik als Vorlage für ihr Debütalbum. So findet sich auf „Surrounding Structures“ (Fuzz Club) Geschichtetes, Rohes, Simples aber auch Helles wieder.

Die Franzosen gießen mit Kraut Rock und No Wave an. Spielen mit Noise und Post Punk, dazwischen auch mit Techno. Ihr Synthie-Equipment ist analog, die hervorkommenden Klänge daher warm und stellenweise befremdlich.

Die zehn Tracks zeigen allesamt unterschiedliche Ansätze. Auch innerhalb der Tracks sind Überraschungen stets zu erwarten. Auf „Singularism“ rockt es etwa kurz fuzzy, flirrt ansonsten über groovendem Bass. Auf „Political Apathy“ gibt es die Noise-Gitarre nach Plucker-Beats.

Insgesamt eine recht arty Angelegenheit, der Inspiration entsprechend. Schön das verträumte „Life Is a Time Consuming Experience“, das von pulsierendem Techno auf „Château Guitar“ abgelöst wird. „Downside (I Wanna Know)“ lässt seine Catchiness zerbröseln, „Difficult Machinery“ zieht seinen Kraut durch düstere, dann hellere Landschaften.

Fazit: Ansprechend.

Veik - Surrounding Structures

8.3

8.3/10
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