Review: Vapour Theories – Celestial Scuzz

Dröhnender Ambient von den Bardo Pond-Gebrüdern Gibbons.

Mit Bardo Pond spielen die Gitarristen und Brüder John und Michael Gibbons Psych Rock. Bei ihrem Nebenprojekt Vapour Theories wählen sie einen experimentelleren Ansatz. Zuletzt war dies vor sechs Jahren auf einer Split-LP mit Loren Connors zu hören.

Der letzte eigenständige Release der Briten, „Joint Chiefs“, liegt dabei schon 15 Jahre zurück. Nun entschieden sich die Gebrüder Gibbons, ihr Projekt wiederzubeleben. Mit „Celestial Scuzz“ (Fire) erscheint eine neue Platte, die sich erneut mit der Erkundung von Gitarrenklängen beschäftigt.

Vapour Theories kombinieren Ambient und Drone. Das brummend Hektische liegt auf einem weichem Bett. Ungestüme Gitarre trifft auf ruhige Gitarre. So das Konzept, das sich durch das gesamte Album zieht.

Die Songs sind rein instrumental, zwischen epischem Stück und Skizze angesiedelt. 13 Minuten dauert etwa „Unoccupied Blues“, das gegen Ende laut dröhnt, davor harsch und anschmiegsam ist.

„High Treason“ ist etwas gediegener, während „Big Ship“ vornehmlich fiepst. Aufgeregt und unaufgeregt zugleich, ein Showcase der Gitarristen.

Fazit: Mehr leise als laut.

7.6

7.6/10
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