Review: Urochromes – Trope House

Drum Machine-Punk aus New York: Viel Krach, drei Cover, in gut 20 Minuten abgefackelt.

Dick Riddick und Jack McDermott firmieren seit 2015 unter dem Namen Urochromes, liefern konstant schreddernden Punk ab. Bisher gab es Singles und EPs, mit „Trope House“ (Wharf Cat) ist nun der erste Longplayer erhältlich.

Zehn Songs sind enthalten, darunter drei Cover. Wir starten mit einem Kracher in die Platte. „Milieux“ wirft die Drum Machine an und geht ordentlich nach vorn. „Rumshpringa“ ist dafür ruhiger und mehr LoFi.

Mit „Hair So Big“ wird es wieder sehr schnell, ebenso mit „Trapped On Planet“. Kommen wir zu den Covern. „Style“, im Original von den Lemonheads, wird in ein Chaos verwandelt.

In weiterer Folge schaltet sich dann Gary Wrong ein, der dann später von Owen Manure ergänzt wird. Es folgt der experimentellere Teil, eingeleitet ebenfalls von einem Cover. Bikini Kills „Resist Psychic Death“ wird einmal sauber gegen die Wand geworfen, die Scherben bleiben liegen.

„Answer Me Not“ von Leather Nun gerät dafür zum straighten Punk. Sehr arty sind „Negative Thing“ und „Spy in the House of Love“.

Fazit: Kompromisslos.

7.7

7.7/10
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