Review: Uranium Club – The Cosmo Cleaners

Für alle, die ihren Punk abwechslungsreich und herausfordernd mögen.

The Uranium Club bzw. The Minneapolis Uranium Club verfolgt einen arty Punk-Ansatz. Bloß keine Langeweile aufkommen lassen und auch der Hörer darf sich nicht zu wohl fühlen. Dennoch brauchen wir Raum für Melodisches.

Mit „The Cosmo Cleaners“ (Static Shock / Fashionable Idiots) ist nun eine neue Platte erschienen. Im Vergleich zum 2016er „All Of Them Naturals“ ist diese sehr viel variantenreicher. Alleine die Laufzeit der Tracks schwankt zwischen knapp drei und über zehn Minuten.

Bevor wir beim wahnsinnigen Abschlusstrack „Interview With The Cosmo Cleaners“ angelangt sind, erleben wir viel. „Flashback Arrestor“ eröffnet das Album sehr hektisch und dringlich. Es fiepst, die Gitarren sind schräg.
Einen anderen Weg schlägt das sehr melodische „Definitely Infrared Radiation Sickness“ ein, das leicht mit Western-Thematiken arbeitet, insgesamt ein klarer Hit ist.

Nach dem abgefahrenen „Grease Monkey“ plaudert Michael auf „Michael’s Soliloquy“ über einen entspannten Beat. „Man Is The Loneliest Animal“ ist zunächst gefühlvoll, wird dann punkig.

„Interview With The Cosmo Cleaners“ arbeitet mit Sound-Collagen, reduzierter Instrumentierung und nimmt sehr spät Tempo auf. Ein Brocken.

Fazit: Immer in Bewegung bleiben. Super Platte!

8.6

8.6/10
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