Review: Upper Wilds – Venus

Zehn Noise Rock-Liebeslieder.

Upper Wilds, die Band um Dan Friel, die nach dem Ende von Parts & Labor sein neuestes Rock-Vehikel darstellt. Aktuell bespielt der New Yorker es mit Jason Binnick (The Flesh) und Jeff Ottenbacher (Black Black Black), das dritte Album „Venus“ (Thrill Jockey) liegt nun vor.

Wie es die Mythologie verlangt, ist die Platte der Liebe gewidmet. Sie besteht aus zehn durchnummerierten „Love Songs“. Musikalisch offeriert man melodischen Noise Rock.

Er geht wuchtig voran, treibt dahin, ist mächtig, dann furchtbar catchy. Auf Teil 6 sogar hymnisch, beinahe kitschig. Schön Teil 1, der flirrend und zwingend zugleich ist. Auch gut Teil 2, der schnell zur Sache kommt.

Der Noise Rock ist stets sehr dicht, erlaubt sich keine Freiflächen. Auf Teil 3 gibt es dann doch einmal Raum für spaceige Synthies. Und Teil 9 rauscht zurückhaltend, ist aber auch schon wieder recht vollgepackt.

Fazit: Überzeugend.

Upper Wilds - Venus

8.2

8.2/10
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