Review: Unschooling – Random Acts of Total Control

Tolle Debüt-EP der Franzosen, die ihren Post Punk aufplustern, dann zusammenfallen lassen.

Unschooling, eine frische Band aus Frankreich, die sich dem Post Punk nähert. In letzter Zeit haben wir ja verschiedene Ansätze gehört, vorwiegend aus Großbritannien, die mal entspannter, dann zwingender an das alte Genre gingen.

Einen durchaus neuen Ansatz kann man aus der Debüt-EP „Random Acts Of Total Control“ (Howlin Banana) heraushören. Hier fungiert der typische Groove als Brücke zwischen Noise-Ausbrüchen. Die Tracks blasen sich auf, fallen dann zusammen.

Aufgekratzt sind sie, forsch und experimentell. Unschooling drehen die Songs von der einen auf die andere Seite. „More is More“ hat den coolen Beat, stolpert aber hindurch. „Boo Boo Dragon“ schreitet vertrackt voran, wird zwischendurch laut.

Poppige Nuancen schimmern auf „Social Chameleon“ durch, „No Shoes“ ist zwischendurch atmosphärischer. Dann aber immer wieder Noise, Sägen und Kreischen, auf „NYE“ gar nervend. Wendiges Biest, dass die Franzosen da entfesselt haben.

Fazit: Spannend!

Unschooling - Random Acts of Total Control

8.3

8.3/10
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