Review: Uncle Acid & The Deadbeats – Vol. 1 (Reissue)

Nach jahrelangem Warten kommt das Debütalbum der Stoner-Doom-Band in einer überarbeiteten Version.

Bevor Uncle Acid & The Deadbeats mit „Blood Lust“ den internationalen Durchbruch feierten, nahmen sie die Demo-CD „Vol. 1“ auf. Frontman Kevin Starrs hatte diese praktisch im Alleingang eingespielt und produziert sowie in einer sehr limitierten Stückzahl verteilt. Seitdem existierten lediglich schrottige Bootlegs. Dieser Zustand wurde nun durch eine neue Version des Debüts verbessert.

„Vol. 1“ ist in einer remixed und remastered Version via Rise Above Records erhältlich. Starrs erklärt:

„It was a D.I.Y project from the beginning so I wasn’t going to give it up and let someone else mess with it. I Also wasn’t going to cash in on something for the sake of it. I wanted it to sound the best that it possibly could. The record deserves my full attention, so with no new album to distract anyone in 2017, it was the perfect time to work on it and release it on CD and Vinyl. It can stand on it’s own… flaws included.”

Stellt man die neue Version neben die Bootlegs ist der verbesserte Sound offensichtlich. Jeder Song klingt fetter, der Gesang besser. Hier kann man dann auch deutlicher ablesen, wie es zu „Blood Lust“ gekommen ist. „Crystal Spiders“ bietet die Blaupause für Kommendes. Doomiger, wuchtiger Psych mit einer an John Lennon erinnernden, fast schon zarten Stimme.

„Witches Garden“ schleppt sich langsam und dicht dahin. „Do What Your Love Tells You“ ist ein Groove-Monster. An vielen Ecken fehlt es dennoch. „Lonely and Strange“ hätte etwa gerne ein paar mehr Muskeln bekommen dürfen. Es ist schon sehr deutlich, dass man es hier mit einem Demo zu tun hat, trotz der Überarbeitung.

Fazit: Für Uncle Acid-Fans erfüllt sich ein Traum. Der Rest bekommt ein rohes, teils sehr ungeschliffenes Stoner-Doom-Album, das immer noch sehr stark ist.

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