Review: Ty Segall – Fried Shallots

Ty Segall veröffentlicht überraschend eine EP mit sechs neuen Songs. Darauf zeigt er sich experimentierfreudig.

Knapp ein halbes Jahr nach seiner letzten Platte hat Ty Segall eine neue EP nachgelegt. „Fried Shallots“ umfasst sechs Songs und ist auf Bandcamp erschienen. Die Erlöse kommen ACLU zugute, also sind die mindestens fünf Dollar, die man zahlen muss, gut angelegt.

Und das Geld lohnt sich. Wer den klassisch rockenden Segall am liebsten hat, der kommt mit den Fuzz-Punk-Stücken „Dust“ und „Is It Real“ auf seine Kosten. Beide Tracks sind sehr catchy und zeigen, wie gut Segall solch knackige Nummern raushauen kann.

Experimenteller wird es mit dem fiepsenden Elektro auf „Big Man“, der bei „Another Hustle“ erneut aufgegriffen wird. Netter Groove allemal, dennoch sehr sperrig. Ebenfalls eher auf der noisigen Seite ist „Talkin'“ beheimatet. Ein LoFi-Rocker, der an den frühen Segall erinnert.

Mit „When The Gulls Turn To Ravens“ erleben wir dann noch einen bluegrassigen Segall. Steht ihm auch gut.

Fazit: Ty Segall zeigt sich erneut facettenreich. Für alle Fans des Kaliforniers sollte was dabei sein.

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