Review: Twist – Distancing

Auch auf dem zweiten Album der Kanadier um Laura Hermiston gibt es wundervolle Pop-Melodien und viel Atmosphäre.

Laura Hermiston hat für Twist eine fruchtbare Zusammenarbeit mit Brian Borchert gefunden. So produzierte der Mann von den Synth-Rockern Holy Fuck auch das Zweitwerk „Distancing“ (Buzz Records).

Wie es sich für einen Debüt-Nachfolger gehört, ist hier alles eine Spur größer und ausgetüftelter. Die Band aus Toronto ist weiterhin im Indie Psych Pop beheimatet, Hermistons Songwriting streckt sich aber auch nach Country und Elektronik aus.

„Waves“ ist etwa ein pumpendes Stück für den Dancefloor, hier könnte Borcherts deutlichste Handschrift vorliegen. Ansonsten überwiegen verträumte, flächige Arrangements, die stets angenehm dahinfließen.

„Venus“ zeigt sich verschachtelter und verlorener, der Titeltrack klimpert cool dahin. Insgesamt gibt es hier wenig Unruhe.

Fazit: Schöne Platte ohne Klauen und Spitzen.

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7.5

Fazit

7.5/10