Review: Twin Sister – dto.

Langsam, schwer, repetitiv: Die Band um Mugstar- und Dead Neanderthals-Mitglieder lässt es auf ihrem Debüt dröhnen.

Jason Stöll (Mugstar), Otto Kokke und Renë Aquarius (beide Dead Neanderthals) finden sich zu Twin Sister zusammen und legen ihr ebenso betiteltes Debüt via God Unknown vor.

Die Herren sind bekannt für schwere Sounds und das ist auch bei Twin Sister so. Bass, Drums, Keyboards – mehr braucht es nicht, um eindringliche Musik herzustellen. Keine Gitarre, kein Gesang.

Schlagzeug und Bass übernehmen den wuchtigen Part. Es dröhnt, wie Doom eben dröhnen muss. Kokke streut flächige Sounds mit seinen Keyboard darüber.

Die Songs gleichen sich sehr, wiederholen sich ständig. Das stört über die Laufzeit der sechs Tracks nicht unbedingt. Es fühlt sich eh mehr wie ein einzelner Track an, der sich bei „Drab“ etwas öffnet, aber mit „Ashes“ gleich wieder zum gewohnten zurückfindet.

Dennoch ist eine gewisse Dramaturgie zu empfinden, die sich stückchenweise und mit langem Anlauf entfaltet. Das ist alles sehr packend und vor allem gut.

Fazit: Schiebt sich so dahin, begeistert aber dennoch.

8.1

8.1/10
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