Review: TWEN – Awestruck

Für ein Dream Pop-Album zu laut, für eine Indie Rock-Platte zu verträumt.

Zwei Jahre lang arbeiteten Twen an ihrem Debütalbum. Warum hat es so lange gedauert? Das Duo aus Nashville war permanent auf Tour, verdiente sich ihr Leben als arbeitende Rockstars. Zwischendrin schrieb man Songs, die nun auf „Awestruck“ (Frenchkiss) gesammelt werden.

Twen leben DIY, organisieren ihre Tourneen etwa selber. Das technische Equipment heutzutage lässt es zu, dass „Awestruck“ nach großer Produktion im teuren Studio klingt.

Das passt zu ihrem großzügigen Indie Rock, der Einflüsse von Dream Pop und Shoegaze aufweist. Es ist nie ganz leise, nie total laut, immer etwas dazwischen, dazu durchgehend packend. Twen rühren zu Tränen, wissen aber auch Feuerwerke abzufackeln.

Mit „Honey Smacks“, einem catchy Hit, haben sie klarerweise die Masse. Auch „Make Hard“ kann zupacken, lässt aber rasch los. Sehr viel Herz liegt in den Songs, das zeigt sich vor allem beim Titeltrack.

Die zweite Hälfte wirkt zunächst ruhiger, hat mit „Baptism“ eine gemächliche Nummer im Angebot. „Azkaban“ wird dann aber wieder energischer und leitet in das meisterliche „Horseblood“ über.

Fazit: Wird lange nachhallen.

8.4

8.4/10
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