Review: Ttotals – Skyview Drive

Lange musste man auf eine neue Platte der Psych-Band aus Nashville warten. Brian Miles & Co. führen nun den Begriff „outer Blues“ ein.

Brian Miles nahm die neue Platte der Ttotals bereits vor zweieinhalb Jahren mit den damaligen Mitgliedern Marty Linville und Derek Schartung auf. Diese sind nun nicht mehr dabei, an ihre Stelle treten Austin Edwards (Watcher) und Dylan Frost (Mouth Reader).

Nun liegt „Skyview Drive“ vor. Erscheinen wird die Platte über das neue Label Great Ape Records. Die Band aus Nashville beschreibt ihren Sound auf dem aktuellen Release als „outer Blues“. Als Inspiration dienten die Spacemen 3, die sich in den 1980ern den Blues ebenfalls aneigneten und daraus etwas völlig Neues erschufen.

Tatsächlich ist von Blues wenig zu spüren. Hier und dort ein bisschen, am deutlichsten bei der Eröffnungsnummer „The One“. Ansonsten liegen die Ttotals nahe beim Neo-Psych der Black Angels, legen ihn aber noch driftender und weniger wuchtig an.

„From Now On“ ist fließender Space Rock, auf „Rockets Will Unite Us“ wird der Fuzz aufgedreht. „World Geometry“ startet sehr reduziert und wird mit der Zeit dichter. „Subrosa Columbia“ ist sehr cool geraten. Auch das abgefahrene „Getting It Right“ kann positiv hervorgehoben werden.

Fazit: Outer Blues, vielleicht. Solider Neo-Psych, bestimmt.

7

Fazit

7.0/10