Review: Tropa Magica – Tropa Magica Y La Muerte De Los Commons

Auf der neuen EP tragen die Pacheco-Brüder ihr altes Projekt feierlich zu Grabe.

Recht rasch nach dem letztjährigen Album „Paleta $onora“ hauten die Pacheco-Brüder auf Thee Commons den Deckel drauf. Das Projekt sei mit dieser Platte beendet, verkündeten sie. Kurze Zeit später hoben sie ihr neues Projekt Tropa Magica aus der Taufe.

Der Anspruch sei es, gestützt durch die Erfahrungen mit Thee Commons, den Psych-Cumbia-Punk auf ein neues Level zu heben. Das erste Ergebnis liegt nun in der Form der EP „Tropa Magica Y La Muerte De Los Commons“ vor. Thee Commons werden hier offiziell zu Grabe getragen.

Die Grundessenz bleibt dieselbe: David und Rene Pacheco kombinieren lateinamerikanische Klänge mit US-Surf. Auffällig ist die etwas reichere Instrumentierung, die vor allem den Eröffnungstrack „Besos De Carton (Llaves)“ zu einem Erlebnis macht.

In der Folge geht es traditioneller zu. „LSD Roma“ bietet Mariachi mit Western-Touch an, auf „Esferas“ erhalten wir sehr traditionellen Cumbia. Der Punk kommt erst mit „Tropivision“ und dem rasanten „Ojitos“ zurück.

Fazit: Guter erster Wurf, wir warten auf mehr.

7.3

Fazit

7.3/10