Review: Triptonus – Soundless Voice

Instrumental Psych aus Wien, mit viel Können gearbeitet.

Sechs Jahre nach dem bisher letzten Album erfolgt mit „Soundless Voice“ (Triptonus Records) ein neuer LP-Release. Eine lange Pause haben sich Triptonus gegönnt, dabei war die insgesamt dritte Platte der Wiener schon früher eingespielt. Die üblichen Verzögerungen eben.

„Soundless Voice“ ist jedenfalls ein vielschichtiges Instrumental Psych-Werk. Einflüsse im Überblick: World Music, Jazz, Funk, Prog, Stoner. Kunstvoll verweben Triptonus diese Spielarten. Wie etwa die Violine „Tourwreck“ elegant trägt, dann an die Percussions übergibt, sehr schön!

Nach einem rockenden Auftakt wird an die Zurückhaltung appelliert. „Myzel“ weht sanft herein, entfaltet schlussendlich dann doch ordentlich Dramatik. „Mouja (Wave) wird lauter, zwingender.

Sehr überzeugend das Ende. „Suchtdruck“ ist zwischendrin funky groovend, ansonsten recht mächtig. Der Titeltrack hat einen Hang zum Epischen, weiß vollends mit seiner Mischung aus Wucht und Drift zu begeistern.

Fazit: Das Warten hat sich gelohnt.

Triptonus - Soundless Voice

8.3

8.3/10
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