Review: Too Much – Club Emotion

Eines der unspektakuläreren Projekte von Ian Svenonius.

Ian Svenonius legte seine Stimme bereits auf unzählige Projekte. The Make-Up etwa, zuletzt Escape-ism und Chain and the Gang. Dabei variierte durchaus die Musik, die sich darunter abspielte. Sie hatte aber immer etwas Besonderes.

Auch Dance-Musik durfte es hier und dort sein. Mit Too Much kümmert er sich jetzt verstärkt um dieses Genre. Die Beats stammen von Rich Morel, der seit Mitte der 1990er elektronische Musik erstellt, dabei häufig Pop-Hits remixed.

Zusammenfassend muss man sagen, dass Too Much wohl das unspannendste aller Svenonius-Projekte ist. Das Debüt „Club Emotion“ (Dischord) hat nicht viel mehr als Konventionelles zu bieten, das Extravagante fehlt.

Zumindest verglichen mit Von Südenfed, der Zusammenarbeit von Mouse on Mars mit Mark E. Smith. Da wusste man den Punk besser zu verarbeiten, hatte Mut zum Verqueren, zum Stolpernden.

Auf „Club Emotion“ haucht Svenonius zumeist lasziv über recht durchschaubare Beats. Manchmal ist es mehr Disco (Titeltrack, „Patent Leather“), dann regiert der Funk („Lay It On The Line“, „Fact Or Fiction“).

Sanft umschlingt uns Too Much auf „R&B“, lässt dann auf „I Wanna Be A DJ“ den großen Gefühlen freien Lauf. Ein Funke will aber nicht überspringen.

Fazit: Schnell vergessen.

6.2

6.2/10
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