Review: Tomma Intet – And The Fallen Universe

Die Psych-Rocker aus Schweden begegnen harten Themen mit soften Ansätzen.

Tomma Intet begreift sich als Kollektiv. Es gehe den Schweden um Erleuchtung und Transzendenz, Themen, die sie auch auf ihrem Debütalbum „…And The Fallen Universe“ (Lövely Records) bearbeiten.

Diese schweren Motive begegnen Tomma Intet mit einem oft luftigen, manchmal gar poppigen Psych-Sound, der sich mal an den Sixties orientiert, dann wieder mit 80er New Wave-Kühle liebäugelt.

Die Songs eint die Schnelligkeit und Eingängigkeit. Nur wenige Male wird das Tempo runtergeschraubt, es dominieren rasante Rock-Songs. „I Leave“ beginnt das Album euphorisch und melodisch. Mindestens beim Refrain muss sich der Track im Gehörgang festgesetzt haben.

„Falling From The Edge Of The World“ ist etwas luftiger, „The Priest And The Pig“ dichter und wuchtiger. Dennoch gleichen sich die Songs sehr. Dann ein kleiner Bruch mit dem staubigen „Ciudad Juarez“ und dem sehr packenden „Madeleine“, dem wohl besten Track des Albums.

Nach zwei klebrigen Pop.Nummern und einem kurzen Ausflug an den Strand, treffen wir auf „Moderat“, den punkigsten Song auf der Platte. Die Schlussnummer „Home“ ist dann zart und eingängig, bricht dann in einen tollen Rock-Song um.

Fazit: Eher leicht als schwer.

7.3

Fazit

7.3/10