Review: together PANGEA – Bulls and Roosters

Das Album, das beinahe nicht passiert wäre: Glücklicherweise haben die Punks von together PANGEA doch noch Großartiges abgeliefert.

Beinahe wäre das neue Album von together PANGEA gar nicht erst erschienen. Der Schaffensprozess gestaltete sich schwierig, mehrere Male wollte man die Aufnahmen abbrechen. Doch nach einem langen und mühsamen Weg steht „Bulls and Roosters“ (Nettwerk), das dritte Album der Punks aus Los Angeles, nun in den Regalen.

Es ist eine sehr nachdenkliche, teilweise gar frustierte Platte geworden. Dass sich die Band in einer schwierigen Phase befunden hat, merkt man an vielen Stellen. Die Texte handeln von Ausgebranntheit, von einem „Fuck it all“-Gefühl. Der bekannte Power-Pop-Punk mit Western-Twang wird stellenweise gegen kühlere Sounds ersetzt.

So etwa auf dem melancholischen „Peach Mirror“ oder dem resigniert wirkenden „Friend of Nothing“. Besonders in der ersten Hälfte der Platte warten dennoch hymnische Songs auf. Gleich der Einstieg „Sippy Cup“ bietet einen eingängigen Refrain. Dann kommen mit „The Cold“ Western, Surf sowie Psych zusammen und formen den wohl besten Song des Albums.

„Money On It“ ist ein räudiger Hit, dessen Hingerotztheit noch einmal mit dem Schlussstück „Alison“ aufgegriffen wird.

Fazit: Wir können froh sein, dass es diese Platte gibt. Bestenfalls fantastisch, mindestens gut.

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