Review: TinnedFruit – Boring Art

Die Briten mengen auf ihrem neuen Album dem Fuzz Punk etwas Pop-Appeal bei.

TinnedFruit sind im Garage Punk zu verorten, dem fuzzigen Teil davon. Auf ihrem neuen Album „Boring Art“ (Autonomonster / Hot Wax / Krautpop!) kommt aber auch der Pop nicht zu kurz.

Dennoch überwiegen die fetten Parts. Es ist die Art Fuzz Punk, die auch gerne Ty Segall spielt. Besonders auf der letzten Nummer, dem sehr ausgefeilten „Hot Mess“, bieten sich Parallelen zu dem Kalifornier an.

TinnedFruit nehmen nach coolem Beginn mit „Urchin“ und „Oh Matron“ auf „I C I“ sehr viel Tempo auf. Zum Durchschnaufen bieten sie die Aktustik-Nummer „Afterthought“ an.

Auf „Shift“ schauen die Oh Sees vorbei. Experimente gibt es auf dem zunächst zaghaften, dann wuchtigen „Instant Party“, sowie auf dem treibenden „Red Wolves“. „Doe“ bietet wunderbaren Slacker-Pop, der dann rasch mit heftigen Gitarren in andere Bahnen gelenkt wird.

Fazit: Sehr starke Platte.

7.7

Fazit

7.7/10