Review: Timmy’s Organism – Survival of the Fiendish

Alles schreit nach schleimigen Trash-Punk: Das Cover, das Video zur Lead-Single, doch die neue Platte der Detroiter ist so viel mehr.

Auf dem Cover ein Neon-Monster der besonders ekligen Sorte, als Video zur Single „Guzzle Gasoline“ ein tromaeskes Filmchen, würde man die neue Platte von Timmy’s Organism anhand dieser Faktoren bewerten, würde man wohl von einem rasanten Trash-Punk ausgehen.

Dem ist aber nicht so. „Survival of the Fiendish“ (Burger Records) hat mehr zu bieten. Im Vordergrund steht natürlich die räudige Stimme von Timmy Vulgar. Doch er und seine Mannen zaubern wunderbaren Proto Punk mit Glam-Elementen hervor, der teilweise sogar balladeske Züge annimmt.

Die Band stammt aus Detroit. Die Gefährlichkeit der Stadt wird thematisiert. Am deutlichsten passiert dies auf dem catchy „Murder City Mayhem“, der sich als Hit der Platte entpuppt.

Gerne weben Timmy’s Organism dicke Soli und Sing-a-Long-Refrains ein. Das Tempo wird dabei niedrig gehalten, „Spirit Spiller“ ist gar richtig fett und wuchtig.

Zarte Momente weißen „South Shore Train“ und „Bitter Pill“ auf. Mit „Guzzle Gasoline“ und „Misunderstood“ gibt es klassischen Vollgas-Punk.

Fazit: Gefährlich, aber auch ein guter Freund.

8.1

Fazit

8.1/10
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