Review: Tijuana Panthers – Carpet Denim

Party-Modus auf Aus: Nach einer längeren Auszeit kommt die Garage-Surf-Band aus Kalifornien erwachsen zurück.

Vier Jahre haben sich die Tijuana Panthers Zeit für ihr neues Album gelassen. Während der Arbeit an „Carpet Denim“ (Innovative Leisure) veränderte man sich von der Spaßband mit Garage Surf-Sound zu einer seriösen Rock-Combo.

Die Platte ist persönlicher, verarbeitet private Themen, entdeckt die Dunkelheit. So handelt das mystisch schleichende „You Died“ vom Tod des Vaters. Bei aller Ernsthaftigkeit haben die Kalifornier aber nicht auf den Humor vergessen, wie bereits der Albumtitel zeigt.

Vom Rampensau Garage Surf hat man sich jedoch weitestgehend entfernt. An manchen Stellen blitzt er auf, wie etwa beim räudigen „Owl Eyes“ oder beim Synthie-Punk-Track „Generation Singular“.

Ansonsten ist die Vergangenheit nur noch im Hintergrund versteckt. Straighte Rock-Nummern dominieren die mit 14 Tracks recht umfangreiche Platte. „First Date“ ist schwelgerisch, „End of my Rope“ glatt geschliffen.

Schön sind die Stellen, an denen der Surf entspannt dahergleitet, wie etwa auf „TV People“ oder „Garbage Person“. Auch der coole Garage Rock auf „Rat Tail“ überzeugt.

Fazit: Noch will man den neuen Stil nicht zu 100% durchziehen. Gut so.

7.4

7.4/10
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