Review: Thomas V Jäger – A Solitary Plan

Der Sänger und Gitarrist von Monolord spielt sich mit seinem ersten Soloalbum frei.

Für Monolord hätte man die Songs zu sehr umarbeiten müssen, gab Thomas V Jäger an. Deshalb entschied er sich, eine Handvoll Tracks nicht mit seiner Hauptband aufzunehmen sondern sie als Soloarbeit zu veröffentlichen.

So sind auf „A Solitary Plan“ (RidingEasy) lediglich seine Stimme, sein Gitarrenspiel und sein Synthieübungen zu hören. Und eben seine sehr persönlichen Texte, die von unerfüllten Kinderwünschen und Verlusten handeln.

Sieben Tracks ist nicht viel Holz, dennoch reicht es, um zu berühren. Der Schwede hat die Stimme, die trägt und seine Instrumente beherrscht er sowieso. Von Monolord bringt er den Hang für das Epische mit.

So gerät der Titeltrack, bei dem er als Gast Emil Rolof am Mellotron begrüßen darf, sehr kraftvoll. „Creatures of the Deep“ führt dann spaceige Synthies ein, überlässt aber der Akustikgitarre die Führung.

„It’s Alright“ gerät etwas flotter, fällt aber ins Bodenlose. Gefühlvoll geht es weiter, mit „The Bitter End“ gibt es den emotionalen Höhepunkt. Jäger wird brüchig, lässt alle Hüllen fallen.

Fazit: Persönlich und berührend.

7.4

7.4/10
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