Review: Thee Grinch – dto.

Psych-Folk-Garage: Der Gitarrist von Johnny Mafia folgt auf seinem Solo-Debüt den Spuren von Ty Segall.

Der Franzose Fabio Amico von Johnny Mafia hat als Thee Grinch sein selbstbetiteltes Debüt-Album via Howlin‘ Banana Records veröffentlicht. Mit Johnny Mafia eher im Garage-Punk-Genre unterwegs, nimmt er als Thee Grinch etwas Tempo raus und widmet sich dem Folk. Die Garage ist dennoch spürbar.

Sechs Songs sind auf der Platte enthalten und man fühlt sich durchgehend an Ty Segall erinnert. Egal, ob es mal rockiger oder folkiger ist, der Kalifornier geht einem nicht aus dem Sinn. Das Album ist sehr fokussiert auf die Gitarre, eh klar, und Amico zeigt, wie toll er sein Instrument beherrscht.

„Billy“ ist eine Mischung aus Folk, Surf und Garage Rock. Mehrere Gitarrenspuren werden übereinander geworfen und herauskommt ein leichtfüßiger Song. „Tide“ ist zunächst sehr zurückhaltend, bäumt sich dann aber mit viel Reverb auf. Ein dominantes Keyboard gibt es auf „Daisy“, das ebenfalls langsam beginnt. Dann entwickelt sich der Song zu einem Ohrwurm.

„Baby“ ist ein straighter, leichfüßiger Surf-Rocker. „Winter“ ist ein psychiges Kleinod, das sich unter Soundflächen versteckt. Wie der Name, so der Song bei „Sun“, einem Psych-Folk-Track, der Sommerstimmung verbreitet.

Fazit: Sehr gelungenes Album von Thee Grinch, der zeigt, was er an der Gitarre kann und zudem weiß, wie man wunderbare Songs kreiert.

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