Review: The Young Sinclairs – Out of the Box

Neun Jahre lang hat die Band aus Virginia Ideen gesammelt. Das merkt man.

The Young Sinclairs tauchten Mitte der 2000er auf, spielten psychedelischen Indie Rock, veröffentlichten einige Platten. Mit „O Bummer“ tauchten sie 2010 dann etwas ab. Es gab danach sporadisch Singles, mehr nicht.

Jetzt hat sich die Band aus Virginia entschlossen, mal wieder einen Longplayer zu veröffentlichen. „Out Of The Box“ (Requiem Pour Un Twister) war dabei lange in Vorbereitung, die Single „Same Old Now“ wurde etwa bereits vor knapp zwei Jahren vorgestellt.

Die lange Zeit scheint die Band damit verbracht zu haben, Ideen zu sammeln. Auf dem Mittelstück „In This Room“ kommen die unzähligen Ansätze schließlich zusammen. Harmonischer Indie Rock, Synthie-Flächen und Psych vermischen sich.

Diese Stile erlebt man zuvor und danach. Die Klammer bilden „Drifting Haze“ und „Leviathan“, die entspannt und gefühlvoll die Platte einleiten bzw. wieder aus ihr herausführen.

Dazwischen gibt es alles, was die Rock-Musik zu bieten hat, kein Song gleicht dem anderen. Während etwa der Titeltrack Southern-Rock-Einschläge aufweist, wird „Come On Now (Give You All My Love)“ zum Drone-Seminar.

Schön sind das an Crosby, Stills & Nash erinnernde „Action Movies“ und der Sixties-Psych-Track „Same Old Now“.

Fazit: Sehr vielschichtig, klar und zufriedenstellend.

7.9

7.9/10
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