Review: The Writhing Squares – Out of the Ether

Das Cosmic-Punk-Duo aus Philadelphia legt eine neue Platte vor.

The Writhing Squares besteht aus Daniel Provenzano (u.a. Purling Hiss) und Kevin Nickles (u.a. Ecstatic Vision). Mit „Out of the Ether“ (Trouble In Mind) erscheint nun das zweite Album. Das Duo spielt eine selten gehörte Mischung aus Punk, Drone und Free Jazz.

Die Songs kommen ohne Gitarren aus, dafür sind Bass und Saxofon prominent. Darunter arbeiten stoische Percussions und Synthies legen Soundteppiche aus. Der Gesang hallt, die Stimmung ist mal entspannt, dann leicht bedrückend.

Herzstück der Platte ist das beinahe 20 Minuten lange Schlussstück „A Whole New Jupiter“. Es ist ein sehr gelungenes Improstück, das sich zunächst einen ruhigen Synthie-Beat zurechtlegt und darüber das Saxofon arbeiten lässt. Es wird hektischer, dann wieder ruhiger, der Fluss bleibt stetig.

Zuvor stampft „Dirt In My Mind’s Eye“ monoton dahin, während „Steely Eyed Missile Man“ und „Bloodborne Hate and Black Book Mass“  hektischer ausfallen. Luftig ist „I Turned to the Mirror“. Hier darf sogar eine Flöte tänzeln.

Fazit: Wer es experimenteller mag, dennoch nicht auf Punk-Strukturen verzichten kann.

7.8

Fazit

7.8/10
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