Review: The Well – Death and Consolation

Das Heavy Psych-Trio aus Austin begibt sich auf dem neuen Werk einen Schritt weiter in die Düsternis.

Ein dunkles Jahr liegt hinter The Well-Sänger/-Gitarrist Ian Graham. So ist die neue Platte „Death and Consolation“ (RidingEasy) noch schwärzer als sonst. Das insgesamt dritte Werk der Band aus Austin ist knackiger, direkter und eben düsterer als das 2016 erschienene „Pagan Science“.

Die Songs präsentieren sich roher, haben einen Hang zum Gothic und liebäugeln sogar mit Post Punk, von dem die Band-Mitglieder große Fans sind. Das doomige „Cup of Peace“ arbeitet gerade beim Gesang mit diesen Stilmitteln.

Auch „Freedom Above“ gibt sich genretypisch unterkühlt, arbeitet sich langsam und bedrohlich zu einem zaghaften Ausbruch vor.

Ansonsten steht der mächtige Groove im Vordergrund. „Sabbah“ poltert dahin, „Death Song“ ist unerbittlich. Nur selten zerfasert es. „Freedom Above“ und „Endless Night“ nehmen sich etwa mehr Raum.

Fazit: Das Genre wird gebogen, die Substanz bleibt. Gute Platte insgesamt.

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