Review: The Vacant Lots – Interzone

Das Elektro-Psych-Duo aus Brooklyn verlegt die Disco an einen mystischen Ort.

Interzone, ein Begriff, den wir von William S. Burroughs kennen. Ein Ort? Ein Geisteszustand? Ihn umranken ihn Mythen. Dann gibt es noch einen Song von Joy Division, der so heißt. Genau diese beiden Enden nehmen The Vacant Lots auf ihrem dritten Album auf.

Interzone“ (Fuzz Club) folgt dem 2017er „Endless Night“ nach. Erstmals hatte das Duo keinen namhaften Produzenten (zuvor waren dies Sonic Boom und Alan Vega). Alles selbst gemacht, DIY-Elektro-Psych also.

Schaden tut dies dem Sound nicht. Er gerät vielschichtig und abwechslungsreich. Die Stimmung ist dabei mystisch, düster, kühl, dann wieder wärmer.

Alles kommt auf dem Opener „Endless Rain“ gut zusammen. Trance setzt sich auf stoischen Elektro, heller Psych Rock unterspült.

Im Verlauf steht der Dance im Vordergrund. Mal kommt er eher stoisch daher, wie auf „Into the Depths“, dann sind euphorische Momente erlaubt, wie auf „Exit“.

Das Highlight ist „Fracture“, eine coole Pop-Nummer, die lasziv pumpt. Nach dem Minimal-Track „Payoff“ endet die Party langsam. Das Licht geht an. Wo sind wir?

Fazit: Die perfekte Flucht.

8.3

8.3/10
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