Review: The Third Sound – First Light

Immer noch recht hypnotisch, aber nicht mehr so düster.

The Third Sound, das Projekt von Hákon Aðalsteinsson, der mal bei Singapore Sling war und hier wie dort dem düsteren, hypnotischen Neo Psych verfallen ist. Mit „First Light“ (Fuzz Club) erscheint nun das fünfte Album, das neue Wege beschreitet.

Das Dickicht ist nicht mehr gar so dicht, die Sonne kommt durch. The Third Sound verzichten nicht auf ihren Bann, gestalten ihn nur weniger zupackend. Die Platte fließt angenehm dahin, zeigt die hellere Seite des Neo Psych.

Der adaptierte Sound steht The Third Sound jedenfalls gut. Fast schon poppig geht es auf „Dissociation“ dahin, doch etwas Unheimliches schwingt mit. Ganz sind die düsteren Gestalten nicht ausgetrieben, sie bewegen sich nur kaum erkennbar im Hintergrund.

Fantastisch das repetitive und driftende „Not Even Jesus“. Toll das lockere, dann wieder dichtere „Your Love Is Evol“. Epische sieben Minuten erleben wir auf „Ghosts Of Memphis“, gehen dann mit „Hex“ verloren.

Fazit: Die neue Klangfarbe gefällt.

The Third Sound - First Light

8.3

8.3/10
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