Review: The Sun Machine – Turn On To Evil

The Sun Machine nehmen sich Sixties Psych vor und fügen etwas Pop hinzu.

Nach zwei EPs haben The Sun Machine aus Austin nun den Longplayer „Turn On To Evil“ veröffentlicht. Die Band bezeichnet ihre Musik als Schitzo Pop. Pop spielt tatsächlich eine große Rolle in den sonst eher dem Sixties Psych und Rock’n’Roll zugeneigten Songs.

So ist gleich der Einstieg mit „I Want To Do Drugs (With You)“ sehr tief in den Fifties verankert und ungemein schunkelnd. Der Text beißt sich etwas mit dem Sound, dennoch funktioniert das alles recht gut. Nur leider ist die Produktion sehr dumpf, was sich durch das gesamte Album zieht.

„I Want To Do Drugs (With You)“ geht nahtlos in „Stare At The Sun“ über. Hier wird das Tempo angezogen und der Zuckerguß mit Meerwasser abgewaschen. Das Surf-Stück verzichtet dennoch nicht ganz auf Pop. „On The Rocks“ ist dann haunted Sixties Rock.

Auch „I Think I’m Losing It“ schlägt in die gleich Kerbe, gibt sich aber etwas psychiger. „The Wasp“ besticht mit einer tollen Orgel, während „The Wolf“ Rockabilly-Motive verarbeitet. Mit „Is This The End Again?“ wird es noch einmal zart, bevor die Platte mit Psych ausklingt.

Fazit: Eine bessere Produktion hätte der Platte gut getan. Ansonsten ist das recht anständiger Retro Surf Rock mit Pop-Elementen.