Review: The Spyrals – Same Old Line

Jeff Lewis machte mit seiner Band auf dem Umzug nach Los Angeles noch Halt am Mississippi Delta.

Wie so viele Musiker zog es auch Jeff Lewis von San Francisco nach Los Angeles. Dabei verlor der The Spyrals-Gründer sein komplettes Line-Up und musste sich neue Mitmusiker suchen. Die fand er, man experimentierte und gelangte schließlich zu einer Platte.

Die ist nun in Form von „Same Old Line“ (Fuzz Club) da. Es ist die insgesamt vierte LP der Spyrals. Erst vergangenes Jahr hatte man mit „The Curse“ eine längere Pause beendet.

Darauf spielte man den Sixties Psych noch kalifornisch/texanisch, ließ ihn wabern und abdriften. Garage Rock und Proto Punk konnte man ebenfalls heraushören. Mit „Same Old Line“ besucht man nun das Mississippi Delta.

Gleich sehr deutlich auf dem öffnenden Titeltrack zu hören, der sehr bluesig ausfällt. Das zieht sich dann durch. Dazu gesellen sich Anlehnungen an Neil Young und schleppend straightem Country Rock im Allgemeinen.

Manchmal ist das etwas zu gefällig, wie etwa auf „Don’t Turn Me Down“, dann wieder beinahe dramatisch, wie auf „In Your Room“. Schon toll, wie „There’s A Feeling“ und „Bleed“ dahinrocken.

Fazit: Gar nicht neu, aber trotzdem sehr gut gemacht.

7.4

7.4/10
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