Review: The Spirit Of The Beehive – Hypnic Jerks

Auf ihrem neuen Album fängt die Psych-Band aus Philadelphia den Zustand zwischen Wachheit und Schlaf ein. Klingt wie: aufgekratzter Weird Dream Pop.

Die Ursprünge für das neue Album von The Spirit of the Beehive liegen bei alten Privat-Tapes, die Bassist Rivka Ravede ans Tageslicht gebracht hatte. Darauf kann man seine Familie hören, wie sie allerlei Dinge bespricht. Zudem lag dem Konzept von „Hypnic Jerks“ (Tiny Engines) der Mixtape-Gedanke zugrunde.

Alle Songs sollten ein großes Ganzes ergeben. So fließen diese ineinander über, getrennt oft nur durch die Sprachschnipsel. Musikalisch versucht man den Zustand zwischen Wachheit und Schlaf einzufangen.

Das klingt dann nach eierndem Dream Psych, der zwischendurch aufgekratzt wirkt und immer schräg ist. Nie kommt man ganz zur Ruhe, immer wieder schiebt sich eine weirde Synthie-Line hinein oder die Gitarre jault auf.

„nail i couldn’t bite“ eröffnet die Platte mit aufwühlenden Psych Pop. „mantra is repeated“ ist schneller, wird dann wieder verträumter. Hektisch punkig wird es mit „fell asleep with a vision“. Gar hymnisch ist „can i receive the contact“ geraten.

Das war es dann mit den rockigen Momenten. In weiterer Folge erhalten wir abgefahrene Soundteppiche. Besonders mysteriös ist etwa „d.o.u.b.l.e.u.r.o.n.g.“ geraten. Sehr entspannt ist „monumental shame“.

Fazit: Interessant und sehr ungewöhnlich.

7.5

Fazit

7.5/10