Review: The Snakes – dto.

Die Frage nach dem USP ist wohl die Frage dieses Jahrzehnts. Bei diesen Post-Punkern ist der USP auf jeden Fall die Orgel.

The Snakes sind eine frische Band aus Melbourne. Nach wenigen Auftritten kann man bereits mit einer Mini-LP aufwarten, die via ANTI FADE Records erschienen ist.

Zehn Songs befinden sich auf dem Werk, wobei zwei Tracks unter Experimente einzuordnen sind. Der Rest beschäftigt sich mit aufgekratztem, kühlen Post Punk, der zumeist antreibend angelegt ist.

Nicht oft hört man in diesem Genre eine auf retro gepolte Orgel. Sie sorgt für eine Art Alleinstellungsmerkmal und gibt einen warmen Gegensatz. Auf „Open Space Living“ dreht sie die mechanische Grundlage mehr in Richtung Ausgelassenheit.

„Solid Income“ ist düster und wütend und insgesamt ein Hit. Eher verlorener ist „Snakes Bday“. Nervenaufreibend wird es mit „Ugly Faces“ und „Drug Pig“. „Pop Song“ ist für einen Pop Song schon sehr kompliziert.

„Meat“ ist ein sehr fetter Track. Auch „Who Boys Cocaine?“ geht gut nach vorne.

Fazit: Sonniger Industrie-Rock.

It's only fair to share...Share on Facebook
Facebook
Tweet about this on Twitter
Twitter
Pin on Pinterest
Pinterest
Email this to someone
email
Share on Tumblr
Tumblr