Review: The Silence – Electric Meditations

Umschmeichelnder, sehr warmer Hard Rock mit Free Jazz-Elementen.

In einer rasanten Geschwindigkeit veröffentlichen The Silence neue Alben. Mit „Electric Meditations“ (Drag City) sind sie im fünften Jahr des Bestehens bei eben so vielen Platten angekommen.

Vergangenes Jahr gab es mit „Metaphysical Feedback“ ein folkiges Stück Musik, dass ebenso Classic Rock und Free Jazz im Angebot hatte. Da schließt auch das neue Werk an.

Ghost-Gründer Masaki Batoh und Kollegen nahmen auf analogen Equipment auf und erzeugen damit einen wohligen Seventies-Sound. Wenn sie losrocken, dann hört sich das schon sehr wie in alten Zeiten an.

Wie etwa auf dem Opener „Tsumi To Warai“, der mit wuchtigem Hard Rock startet, sich dann langsam auflöst. Auch auf diesem Album wird der Rock um sehr freie Elemente ergänzt. So kann sich jeder Song ungehindert bewegen und schnell in eine andere Richtung kippen.

„Buttefly Blues“ groovet cool, driftet dann in einen lockeren Jam ab, der von der Flöte getragen wird. Im Hintergrund brummt das Saxofon. Sehr ansprechend das alles.

„Meido Nisshi“ holt zu dramatischen Hard Rock-Posen aus, während der Titeltrack flirrend und verhuscht, dennoch anschiebend gerät. „Improvisation“ ist genau das, was der Name verspricht. Hier kommen die Japaner etwas zur Ruhe, das Glockenspiel begleitet uns bei der Meditation. Dafür wühlt das abschließende „I’m a Man“ wieder gehörig auf.

Fazit: Immer eine Bank.

8.2

8.2/10
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