Review: The Seven Fields of Aphelion – Keep The Ocean Inside

Die Synthie-Magierin von Black Moth Super Rainbow legt ihr zweites Solowerk vor.

Maureen „Maux“ Boyle bedient normalerweise den Synthie bei Black Moth Super Rainbow. Ihr Soloprojekt heißt The Seven Fields of Aphelion und beschreitet andere Wege als BMSR mit ihrem Elektro-Psych-Pop. Als The Seven Fields of Aphelion arbeitet sie Soundflächen aus und gießt diese in bezaubernde Ambient-Tracks.

2010 veröffentlichte sie ihr Debüt „Periphery“. Sieben Jahre später ist der Nachfolger erschienen, der „Keep the Ocean Inside“ (Rad Cult) benannt wurde. Erneut widmet sie sich dem Ambient und lässt fließende Tracks entstehen. Die Songs sind meditativ, oft warm und umhüllend.

Immer wieder spielt sich das Piano in den Vordergrund, welches Boyle seit frühester Kindheit begleitet. Im Eröffnungsstück „Divining (Naming of the Lost)“ leitet es sanft ein. Über die Synthie-Flächen wird eine sirenhafte Stimme gelegt.

Das neun Minuten lange „Triptych/Going Under/The Blur/The Way Beyond“ bietet dann diverseste Pianovariationen, während auf „Sirens, Cerulean Swell“ die Stimme in derselben Art bearbeitet wird.

BMSR-Fiepsen gibt es nur hier und da. Auf „Horizon Obscure“ mag man etwas heraushören, genauso wie auf „Breaker (Impossible Color)“. Im zweiten Teil des Albums wird es zudem etwas hektischer mit „Wake (Flotsam, Jetsam)“. Auch die Schlussnummer „High Water Mark (To Wash Away)“ ist noch einmal aufwühlend, endet aber versöhnlich.

Fazit: Eine Reise wert.