Review: The Paperhead – Chew

The Paperhead aus Nashville spielen ein Album ein, das Ween gut zu Gesicht stehen würde und zwischen späten Beatles und frühen Pink Floyd tingelt.

The Paperhead kommen aus Nashville und das vierte Album „Chew“ (Trouble in Mind) kommt am 17.2. auf den Markt. Die Band hat mit „Africa Avenue“ so etwas wie einen kleinen Durchbruch gefeiert und wandert immer weiter die Festivalposter nach oben. Mit „Chew“ werden sie der Spitze weiter näher kommen.

Für ganz oben dürfte ihr euphorischer Folk-Psych mit leichtem Pop-Einschlag mit zu viel Crazyness gewürzt sein. Ihr Sound ist auf „Chew“ auch weiterhin irgendwo zwischen späten Beatles und psychedelischen Pink Floyd angesiedelt, doch der Einsatz unzähliger Instrumente und die Varianz innerhalb eines Songs dürfte vielen Hörern wohl zu anstrengend sein. Man denke an Ween, wobei die in den USA ja schon eine gewisse Größe erreicht haben. Seis drum, was kann „Chew“?

Wie schon angedeutet: Hier ist wahnsinnig viel Abwechslung geboten. Das Grundthema ist folkiger Psych-Pop. Die Varianz wird durch die Instrumentierung erreicht. Auf dem irre scheppernden „Pig“ erklingt etwa ein Banjo, die Slide-Gitarre untermalt das gefühlvolle „Over and Over“.

Das spacige „Fairy Tales“ könnte sich wohl auch Wayne Coyne einreden lassen. Psych-Rock gibt es mit „Duly Noted“ und klassischen Country mit „Porter’s Fiddle“. Etc., denn wirklich jeder Song hat einen eigenen Einschlag. Und einen Hit gibt es mit dem Rock-Stück „Dama de Levanda“, das mit sanftem Trompeteneinsatz besticht, auch.

Fazit: Wer seinen Folk etwas psychiger, anspruchsvoller und irrwitziger mag, greift zu Paperheads „Chew“.

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