Review: The Oscillation – Wasted Space

Die Briten kehren mit ihrem neuen Album wieder zurück zum Rock, stellen aber elektronische Musik weiterhin in den Vordergrund.

The Oscillation entfernten sich zuletzt vom Psych Rock. Auf dem letzten Release „U.E.F.“ gab es gar nur zwei lange Techno-Tracks. Ihr neues Album „Wasted Space“ (Fuzz Club Records) verheiratet nun Rock mit Elektronik.

Mit „U.E.F.“ scheint sich Bandleader Demian Catellanos freigespielt zu haben. Auf dem Nachfolger setzt er seine Entdeckungsreise durch den Kosmos der elektronischen Musik fort. Stellenweise fühlt man sich an Primal Scream Anfang der 2000er erinnert.

Es sind tanzbare Beats dabei. Der Bass treibt oft an, die Gitarre schwebt umher. Doch die Stimmung ist eine dystopische, zumindest alptraumhafte.

„Entity“ legt eine kühle Industrial-Atmosphäre zugrunde. Darüber scheppert es. Die Ausrichtung ist näher am Rock. „Wasted Space“ ist eher schräg, aber doch tanzbar. Aufregend und verstörend.

„Visions of Emptiness“ ist sehr verspielt, fließend und instrumental. Technoid treibend gibt sich „Drop“. Hellere Momente bietet „The Human Shell“. Das abschließende „Luminous Being“ ist eine 13 Minuten lange Synthie-Oper.

Fazit: Nahe am perfekten Ergebnis.

8

Fazit

8.0/10