Review: The Oscillation – U.E.F.

Stets auf neue Ansätze bedacht, veröffentlicht The Oscillation zwei 20 Minuten lange Tracks als LP.

Demian Castellanos hat als The Oscillation in den letzten Jahren schon Vieles ausprobiert. Straighte Psych Rock-Platten gab es, zudem Industrial-Versuche und Krautrock-Experimente. Dennoch gelingt ihm immer wieder eine Überraschung, wie auf seinem neuen Album „U.E.F.“ (Fuzz Club Records).

Die LP besteht aus zwei Songs, die jeweils über 20 Minuten lang sind. Um genau zu sein: Ihre Laufzeit unterscheidet sich nur um zehn Sekunden. „22:22 Minuten“ versus „22:32 Minuten“ – mit Sicherheit hat das was zu bedeuten.

Der Psych Rock ist auf diesem Release nicht mehr existent. Vielmehr spielt The Oscillation mit Strukturen der elektronischen Musik. Die Tracks bauen auf, fügen Teile hinzu, lassen andere weg und befinden sich stets im Fluß.

„Flight Sequence“ auf der A-Seite führt nach spacigen Beginn Eighties-Synthies ein. Dann treibt das Schlagzeug an, doch nur kurz, denn die Transformation passiert ständig. Dasselbe Rezept verwendet „U.E.F.“. Der Track bleibt aber insgesamt ruhiger und weniger drängend.

 

The Oscillation erklärt im Pressetext: „U.E.F is a failed attempt at making a techno track that ended up becoming an Oscillation album. I’m pretty much completely ignorant about dance music but re-listening to a few Plastikman tracks quite obsessively for a few weeks, combined with long-term exposure to Tangerine Dream and Klaus Schulze rubbed off after a while.“

Fazit: Fans der Psych-Rock-Arbeiten von The Oscillation werden vielleicht enttäuscht sein. Dennoch lohnt sich ein Blick, das Ergebnis ist wirklich gut.

7.5

Fazit

7.5/10
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