Review: The Mystery Lights – Too Much Tension!

Die New Yorker kümmern sich auf ihrer neuen Platte um die Aufarbeitung der städtischen Musikgeschichte.

2016 erschienen The Mystery Lights mit ihrem Debütalbum auf der Bildfläche. Die New Yorker spielten Garage Psych, orientierten sich an Helden der ersten Bewegung. Auch auf der neuen Platte wird wieder Musikgeschichte aufgearbeitet.

Too Much Tension!“ (Wick) kümmert sich aber etwas mehr um Punk und Post-Punk. Namen, wie Suicide und Television, fallen. Vordergründig bleiben The Mystery Lights aber bei ihrem catchy Sound.

Nach dem dystopischen „Synthro“ ist man auf eine düstere Platte gefasst. Die Songnamen deuten dies an. Frustration, Trennungsschmerz und innere Zerrissenheit kündigen sich an.

„I’m So Tired (of Living in the City)“ und „Can’t Get Through to My Head“ bieten aber schon wieder den bekannt melodischen Psych Surf. Erst sehr spät, mit dem Titeltrack, wird es schwerer. Dann gibt es schwurbelige Synthies.

„Someone Else is in Control“ ist schon atmosphärischer, aber erst „Thick Skin“ vermag die Rampe zum Post Punk zu legen. Dazu gibt es noch etwas Funkiness. Eine super Nummer!

„Watching the News Gives Me the Blues“ ist dann schleichend, auch „It’s Alright“ wirkt verlorener. Auf „Traces“ gibt es zum Abschluss dann einen deutlichen 77er Punk-Verweis.

Fazit: Nicht konsequent genug, der alte Stil ist bestimmend. Ist aber auch nichts Schlechtes, die Kinks können sie ja recht gut.

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