Review: The Molochs – America’s Velvet Glory

The Molochs perfektionieren auf ihrem zweiten Album die Sonntagsnachmittagplatte.

The Molochs aus Kalifornien haben das zweite Album am Start und es heißt „America’s Velvet Glory“ (Innovative Leisure). Sie machen genau dort weiter, wo ihr 2013er-Debüt aufgehört hat, nur die Produktion ist professioneller geworden. The Molochs spielen netten Sixties Psych mit viel Sunshine und wenig Fett. Bedeutet, hier wird nicht gejammt sondern die Songs werden innerhalb der 3-Minuten-Grenze abgeliefert.

Es klingt zwar negativ, ist aber nicht so gemeint: „America’s Velvet Glory“ ist die perfekte Hintergrundplatte für einen Sonntagnachmittag. Sie rauscht so durch, hängenbleiben tut wenig. Es ist ein harmloses, nettes Album geworden, das sehr britisch klingt und irgendwo im Umfeld der Allah-Las zu verorten ist.

Lediglich beim Blues-Stomper „No More Cryin'“ oder bei manchen Riffs, wie etwa auf „I Don’t Love You“, hält man kurz inne und lauscht gebannt. Ansonsten ist das doch eine Spur zu glatt.