Review: The Left Outsides – All That Remains

Etwas mehr als ein halbes Jahr nach der letzten Platte präsentiert das Folk-Duo neue mystische und wundervolle Aufnahmen.

Im Oktober 2017 erschien das letzte Album der The Left Outsides. „There is a Place“ war verzaubert, teils melancholisch und manchmal gar rockend. Auf die direkten Spuren heftet sich der Nachfolger, der nun erschienen ist.

All That Remains“ (Cardinal Fuzz /Feeding Tube) ist das insgesamt fünfte Album des Londoner Folk-Duos. Alison Cotton und Mark Nicholas begaben sich 2005 aus der Formation The Eighteenth Day Of May heraus auf Solopfade. Nach einer anfänglichen Findungsphase veröffentlichen sie nun Platten im Jahresrhythmus.

„All That Remains“ hat ruhige und sanfte Stellen, weiß aber auch um dichten Rock. Die Atmosphäre ist mystisch, dann wieder verloren. Piano und Viola sorgen für das Eindringliche, die Fuzz-Gitarre für den wilden Moment.

Diese kommt gleich im galoppierenden Eröffnungstrack „The Unbroken Circle“ zum Einsatz. In der Folge wird die Instrumentierung immer reduzierter, bis sie auf „The Ballad auf Elm Tree Hill“ schließlich nur noch dünner Teppich ist.

„Clothed in Ivy, Obscured by Dust“ ist beschwingt und eingängig, „The Yellow Wallpaper“ sehr stimmungsvoll. Auf dem Titeltrack meldet sich die Gitarre prominent zurück. „Take Me Home Again“ bildet den melancholischen Ausklang.

Fazit: Sehr schöne Folk-Platte.

7.4

Fazit

7.4/10