Review: The KVB – Only Now Forever

Das in Berlin lebende Synthie-Psych-Duo verscheucht auf dem sechsten Album die Düsternis.

The KVB bestehen aus Kat Day und Nicholas Wood. Wood veröffentlichte vergangenes Jahr ein sehr freundliches Album unter dem Pseudonym Saccades. Entstanden war es in Eigenregie. Ein Ansatz, den das Duo nun auch für das neue KVB-Album wählte.

Only Now Forever“ (Invada) ist in ihrer Berliner Wohnung entstanden. Man wollte volle Kontrolle über das Werk behalten und zudem so unmittelbar wie möglich arbeiten. Das Resultat ist das wohl poppigste und zugänglichste Album der Band.

Vor allem die Einstiegsnummer „Above Us“ und „On My Skin“ geben sich sehr melodisch und hell. Der Synthie-Psych fließt angenehm dahin, Wood und Day singen sanft.

Etwas düsterer wird es mit dem stampfenden „Afterglow“. Auch das technoid pumpende „Tides“ färbt den Sound schwärzer ein, dennoch gibt es lichte Stellen.

Der atmosphärische Titeltrack ist ein Hit. Das mystische „Into Life“ mit dem gehauchten Gesang von Day ebenso. Insgesamt gibt es keine Abfälle, jeder Song ist zumindest vereinnahmend.

Fazit: Sehr starke und runde Platte.

8.3

Fazit

8.3/10