Review: The King Khan Experience – Turkey Ride

Der Garage Rock-König gewährt uns einen Blick in die Vergangenheit.

Der junge King Khan unternahm früher Reisen zwischen Bordeaux und Berlin. Hier und dort tauschte er sich mit Musikern aus, experimentierte, manchmal ergaben sich Songs. Eine Sammlung ist nun unter dem Titel „Turkey Ride“ (Ernest Jenning Record Co.) erschienen.

Freunde King Khans werden schnell abgeholt. Es ist der bekannt verschwitzte und groovende Garage Rock. Zumindest in der ersten Hälfte. Dort gibt es mit dem Titeltrack und „Fa Fa Fa (Love Song)“ zwei Hits. Dann holt er uns mit „Come Levitate Me“ aufs rote Plüschsofa.

Das Jacques Dutronc-Cover „Le Responsable“ steuert King Khan gezielt in Richtung French Beat, die Sitar verleiht Acid-Duft. Wir schunkeln der roheren Seite 2 mit „Dr. Ruin-Yer-Life“ entgegen.

Dann wird es härter, rockender und auch experimenteller. „I Got Love“ und „No Regrets“ sind rasant, „Bob Log Stomp“ rumpelt ordentlich. Zum Abschluss gibt es ein eingedeutschtes Jay Reatard-Cover, betitelt „Hammer Ich Vermisse Dich“, das zwischen LoFi-Punk und Quatsch tingelt.

Fazit: Eine Medaille, zwei Seiten.

7.7

7.7/10
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